Prüfungsarten
Führzügelklassen-Wettbewerb
Der Führzügelklassen-Wettbewerb ist der Einstieg für die jüngsten Nachwuchsreitern
und soll in erster Linie an die Turniersituation heranführen.
Das Pferd/Pony wird mit dem Reiter dabei durch eine Person im Schritt und Trab geführt.
Der Führende soll den Reiter und das Pferd/Pony mehr begleiten als lenkend führen (Führzügel in die linke Hand).
Voraussetzungen:
Der Reiter muss mindesten vier Jahre, der Führer mindestens 12 Jahre alt sein.
Der Reiter sollte möglichst schon in der Lage sein, das Pferd selbstständig zu lenken und Leichtzutraben.
Dressurreiter-Wettbewerb
Der Dressurreiter-Wettbewerb ist der erste und einfachste Wettbewerb für Nachwuchsreiter in der Dressur.
Hierbei werden die reiterlichen Grundfertigkeiten (Sitz, Hilfengebung, Gefühl und Einwirkung, korrektes Reiten der Hufschlagfiguren) bewertet.
Diese Prüfung wird üblicherweise in der Abteilung mit bis zu 10 Reitern geritten.
Springreiter-Wettbewerb
Der Springreiter-Wettbewerb ist der erste und einfachste Wettbewerb für Nachwuchsreiter im Springen.
Hierbei werden in einem kleinen Parcour mit einfacher Linienführung und etwa 4-5 Sprüngen
insbesondere der korrekte leichte Sitz, die Hilfengebung und die Einwirkung des Reiters auf
das Pferd bewertet.
Die Anforderungen sind angelehnt an die Klasse E: Hindernisshöhe 0,80-1 m, bei Hochweitsprüngen (z.B. Oxer) mit einer Weite von 1,00-1,30m
Diese Prüfung wird üblicherweise in Gruppen von bis zu 4 Reitern geritten.
Dressurreiter-Prüfungen
In Dressurreiter-Prüfungen werden schwerpunktmässig die Fähigkeiten des Reiters bewertet.
Die Qualität des vorgestellten Pferdes tritt dabei in den Hintergrund.
Dressurpferde-Prüfungen
Dressurpferde-Prüfungen dienen dazu, junge Nachwuchspferde vorzustellen.
Bewertet wird dabei die Rittigkeit, Grundgangarten, Gebäude (Köperbau),
sowie Ausstrahlung des Pferdes.